Welche Netzwerkangriffe sind gängig? Sie benötigen Mylinking, um die richtigen Netzwerkpakete zu erfassen und an Ihre Netzwerksicherheitstools weiterzuleiten.

Stellen Sie sich vor, Sie öffnen eine scheinbar harmlose E-Mail, und im nächsten Moment ist Ihr Bankkonto leer. Oder Sie surfen im Internet, als sich Ihr Bildschirm sperrt und eine Lösegeldforderung erscheint. Solche Szenen sind keine Science-Fiction, sondern Beispiele aus der Realität von Cyberangriffen. Im Zeitalter des Internets ist dieses nicht nur eine bequeme Brücke, sondern auch ein Jagdrevier für Hacker. Von der Privatsphäre über Unternehmensgeheimnisse bis hin zur nationalen Sicherheit – Cyberangriffe sind allgegenwärtig, und ihre Raffinesse und Zerstörungskraft sind erschreckend. Welche Angriffe bedrohen uns? Wie funktionieren sie, und was kann man dagegen tun? Wir stellen Ihnen acht der häufigsten Cyberangriffe vor und entführen Sie in eine Welt, die uns vertraut und zugleich fremd erscheint.

Angriffe

Malware

1. Was ist Malware? Malware ist ein Schadprogramm, das entwickelt wurde, um das System eines Benutzers zu beschädigen, Daten zu stehlen oder die Kontrolle darüber zu übernehmen. Es gelangt über scheinbar harmlose Wege wie E-Mail-Anhänge, getarnte Software-Updates oder Downloads von illegalen Websites auf die Geräte der Benutzer. Einmal aktiv, kann Malware sensible Informationen stehlen, Daten verschlüsseln, Dateien löschen oder das Gerät sogar in eine Marionette des Angreifers verwandeln.

Malware

2. Gängige Malware-Arten
Virus:An legitime Programme angehängt, kommt es nach dem Start zu Selbstreplikation und Infektion anderer Dateien, was zu einer Beeinträchtigung der Systemleistung oder zu Datenverlust führen kann.
Wurm:Es kann sich unabhängig von einem Wirtsprogramm verbreiten. Häufig nutzt es Sicherheitslücken im Netzwerk zur Selbstverbreitung und verbraucht dabei Netzwerkressourcen. Trojaner: Er tarnt sich als legitime Software, um Benutzer zur Installation einer Hintertür zu verleiten, die Geräte fernsteuern oder Daten stehlen kann.
Spyware:Heimliches Überwachen des Nutzerverhaltens, Aufzeichnen von Tastatureingaben oder Browserverlauf, oft genutzt, um Passwörter und Bankkontoinformationen zu stehlen.
Ransomware:Das Sperren von Geräten oder verschlüsselten Daten gegen Lösegeld für deren Entsperrung ist in den letzten Jahren besonders weit verbreitet.

3. Verbreitung und Schaden Malware wird üblicherweise über physische Datenträger wie Phishing-E-Mails, Malvertising oder USB-Sticks verbreitet. Der Schaden kann Datenverlust, Systemausfälle, finanzielle Verluste und sogar Reputationsschäden umfassen. Beispielsweise wurde die Emotet-Malware aus dem Jahr 2020 zu einem Albtraum für die Unternehmenssicherheit, indem sie Millionen von Geräten weltweit über getarnte Office-Dokumente infizierte.

4. Präventionsstrategien
• Installieren und aktualisieren Sie regelmäßig eine Antivirensoftware, um nach verdächtigen Dateien zu suchen.
• Vermeiden Sie es, auf unbekannte Links zu klicken oder Software aus unbekannten Quellen herunterzuladen.
• Sichern Sie wichtige Daten regelmäßig, um irreversible Verluste durch Ransomware zu verhindern.
• Aktivieren Sie Firewalls, um unautorisierten Netzwerkzugriff einzuschränken.

Ransomware

1. Funktionsweise von Ransomware: Ransomware ist eine spezielle Art von Schadsoftware, die gezielt das Gerät eines Nutzers sperrt oder wichtige Daten (z. B. Dokumente, Datenbanken, Quellcode) verschlüsselt, sodass das Opfer nicht mehr darauf zugreifen kann. Angreifer fordern in der Regel ein Lösegeld in schwer nachzuverfolgenden Kryptowährungen wie Bitcoin und drohen mit der endgültigen Zerstörung der Daten, falls die Zahlung nicht erfolgt.

Ransomware

2. Typische Fälle
Der Angriff auf die Colonial Pipeline im Jahr 2021 schockierte die Welt. Die DarkSide-Ransomware verschlüsselte das Kontrollsystem der wichtigsten Treibstoffpipeline an der Ostküste der USA, was zu einer Unterbrechung der Treibstoffversorgung führte. Die Angreifer forderten ein Lösegeld von 4,4 Millionen US-Dollar. Dieser Vorfall verdeutlichte die Anfälligkeit kritischer Infrastrukturen für Ransomware-Angriffe.

3. Warum ist Ransomware so tödlich?
Hohe Verschleierungsrate: Ransomware wird häufig durch Social Engineering verbreitet (z. B. durch Täuschung als legitime E-Mail), was es den Benutzern erschwert, sie zu erkennen.
Schnelle Verbreitung: Durch Ausnutzung von Netzwerk-Schwachstellen kann Ransomware schnell zahlreiche Geräte innerhalb eines Unternehmens infizieren.
Schwierige Datenwiederherstellung: Ohne ein gültiges Backup ist die Zahlung des Lösegelds möglicherweise die einzige Option, aber es ist unter Umständen nicht möglich, die Daten nach der Zahlung des Lösegelds wiederherzustellen.

4. Abwehrmaßnahmen
• Sichern Sie Ihre Daten regelmäßig offline, um sicherzustellen, dass kritische Daten schnell wiederhergestellt werden können.
• Zur Überwachung von anormalem Verhalten in Echtzeit wurde ein Endpoint Detection and Response (EDR)-System eingesetzt.
• Schulen Sie Ihre Mitarbeiter darin, Phishing-E-Mails zu erkennen, damit diese nicht zu Einfallstoren für Angriffe werden.
• System- und Software-Schwachstellen rechtzeitig beheben, um das Risiko von Eindringversuchen zu verringern.

Phishing

1. Das Wesen des Phishings
Phishing ist eine Art Social-Engineering-Angriff, bei dem sich ein Angreifer als vertrauenswürdige Institution (z. B. Bank, E-Commerce-Plattform oder Kollege) ausgibt und ein Opfer dazu verleitet, sensible Informationen (z. B. Passwörter, Kreditkartennummern) preiszugeben oder auf einen schädlichen Link per E-Mail, SMS oder Instant Messenger zu klicken.

Phishing

2. Häufige Formen
• E-Mail-Phishing: Gefälschte offizielle E-Mails, um Benutzer dazu zu verleiten, sich auf gefälschten Webseiten einzuloggen und ihre Zugangsdaten einzugeben.
Spear-Phishing: Ein gezielter Angriff, der sich gegen eine bestimmte Person oder Gruppe richtet und eine höhere Erfolgsquote aufweist.
• Smishing: Das Versenden gefälschter Benachrichtigungen per SMS, um Nutzer zum Anklicken schädlicher Links zu verleiten.
• Vishing: Sich am Telefon als Autoritätsperson ausgeben, um an sensible Informationen zu gelangen.

3. Gefahren und Auswirkungen
Phishing-Angriffe sind kostengünstig und einfach durchzuführen, können aber enorme Verluste verursachen. Im Jahr 2022 beliefen sich die weltweiten finanziellen Verluste durch Phishing-Angriffe auf Milliarden von Dollar. Dazu zählten unter anderem gestohlene Privatkonten und Datenlecks in Unternehmen.

4. Bewältigungsstrategien
• Überprüfen Sie die Absenderadresse auf Tippfehler oder ungewöhnliche Domainnamen.
• Aktivieren Sie die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), um das Risiko auch dann zu reduzieren, wenn Passwörter kompromittiert werden.
• Verwenden Sie Anti-Phishing-Tools, um schädliche E-Mails und Links herauszufiltern.
• Regelmäßige Schulungen zur Sensibilisierung für Sicherheitsthemen sind durchzuführen, um die Wachsamkeit der Mitarbeiter zu erhöhen.

Fortgeschrittene, anhaltende Bedrohung (APT)

1. Definition von APT

Eine Advanced Persistent Threat (APT) ist ein komplexer, langfristiger Cyberangriff, der üblicherweise von staatlich organisierten Hackergruppen oder kriminellen Banden durchgeführt wird. APT-Angriffe haben ein klar definiertes Ziel und sind hochgradig individualisierbar. Angreifer infiltrieren Systeme in mehreren Schritten und bleiben lange Zeit unentdeckt, um vertrauliche Daten zu stehlen oder das System zu beschädigen.

GEEIGNET

2. Angriffsablauf
Erster Einbruch:Zugang erlangen durch Phishing-E-Mails, Exploits oder Angriffe auf die Lieferkette.
Einen Fuß in die Tür setzen:Einbau von Hintertüren, um den langfristigen Zugriff zu gewährleisten.
Seitliche Bewegung:Ausbreitung innerhalb des Zielnetzwerks, um höhere Autorität zu erlangen.
Datendiebstahl:Extraktion sensibler Informationen wie geistiges Eigentum oder Strategiepapiere.
Spuren verwischen:Löschen Sie das Protokoll, um den Angriff zu verschleiern.

3. Typische Fälle
Der SolarWinds-Angriff im Jahr 2020 war ein klassischer APT-Vorfall, bei dem Hacker über einen Lieferkettenangriff bösartigen Code einschleusten, was Tausende von Unternehmen und Regierungsbehörden weltweit betraf und große Mengen sensibler Daten stahl.

4. Defensivpunkte
• Ein Intrusion Detection System (IDS) wird eingesetzt, um anormalen Netzwerkverkehr zu überwachen.
• Das Prinzip der minimalen Berechtigungen durchsetzen, um die seitliche Bewegung von Angreifern einzuschränken.
• Führen Sie regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen durch, um potenzielle Hintertüren aufzudecken.
• Arbeiten Sie mit Threat-Intelligence-Plattformen, um die neuesten Angriffstrends zu erfassen.

Man-in-the-Middle-Angriff (MITM)

1. Wie funktionieren Man-in-the-Middle-Angriffe?
Bei einem Man-in-the-Middle-Angriff (MITM) schleust sich ein Angreifer in die Datenübertragung zwischen zwei Kommunikationspartnern ein, fängt sie ab und manipuliert sie, ohne dass die Partner dies bemerken. Der Angreifer kann sensible Informationen stehlen, Daten verfälschen oder sich als eine andere Partei ausgeben, um Betrug zu begehen.

MITM

2. Häufige Formen
• Wi-Fi-Spoofing: Angreifer erstellen gefälschte Wi-Fi-Hotspots, um Benutzer zur Verbindung zu verleiten und so Daten zu stehlen.
DNS-Spoofing: Manipulation von DNS-Anfragen, um Benutzer auf schädliche Webseiten umzuleiten.
• SSL-Hijacking: Fälschung von SSL-Zertifikaten zum Abfangen verschlüsselten Datenverkehrs.
• E-Mail-Hijacking: Abfangen und Manipulieren von E-Mail-Inhalten.

3. Gefahren
MITM-Angriffe stellen eine erhebliche Bedrohung für Online-Banking-, E-Commerce- und Telearbeitssysteme dar, die zu gestohlenen Konten, manipulierten Transaktionen oder der Offenlegung sensibler Kommunikation führen können.

4. Präventive Maßnahmen
• Verwenden Sie HTTPS-Websites, um sicherzustellen, dass die Kommunikation verschlüsselt ist.
• Vermeiden Sie die Verbindung zu öffentlichen WLAN-Netzen und die Verwendung von VPNs zur Verschlüsselung des Datenverkehrs.
• Aktivieren Sie einen sicheren DNS-Auflösungsdienst wie DNSSEC.
• Überprüfen Sie die Gültigkeit der SSL-Zertifikate und achten Sie auf Warnmeldungen.

SQL-Injection

1. Mechanismus der SQL-Injection
Bei SQL-Injection handelt es sich um einen Code-Injection-Angriff, bei dem ein Angreifer bösartige SQL-Anweisungen in die Eingabefelder einer Webanwendung (z. B. Anmeldefeld, Suchleiste) einfügt, um die Datenbank zur Ausführung unzulässiger Befehle zu verleiten und dadurch Daten zu stehlen, zu manipulieren oder zu löschen.

 

2. Angriffsprinzip
Betrachten Sie die folgende SQL-Abfrage für ein Anmeldeformular:

 

Der Angreifer betritt den Raum:


Die Anfrage lautet:

Dadurch wird die Authentifizierung umgangen und dem Angreifer das Einloggen ermöglicht.

3. Gefahren

SQL-Injection kann zum Auslesen von Datenbankinhalten, zum Diebstahl von Benutzerdaten oder sogar zur Übernahme ganzer Systeme führen. Der Datendiebstahl bei Equifax im Jahr 2017 war auf eine SQL-Injection-Schwachstelle zurückzuführen, die die persönlichen Daten von 147 Millionen Nutzern betraf.

4. Verteidigung
• Verwenden Sie parametrisierte Abfragen oder vorkompilierte Anweisungen, um die direkte Verkettung von Benutzereingaben zu vermeiden.
• Implementieren Sie eine Eingabevalidierung und Filterung, um anomale Zeichen abzulehnen.
• Beschränken Sie die Datenbankberechtigungen, um Angreifer an der Durchführung gefährlicher Aktionen zu hindern.
• Scannen Sie Webanwendungen regelmäßig auf Schwachstellen und beheben Sie Sicherheitslücken.

DDoS-Angriffe

1. Wesen von DDoS-Angriffen
Bei einem Distributed Denial of Service (DDoS)-Angriff werden massenhaft Anfragen an den Zielserver gesendet, indem eine große Anzahl von Bots gesteuert wird. Dies führt zur Erschöpfung der Bandbreite, der Sitzungsressourcen oder der Rechenleistung des Servers und macht es normalen Benutzern unmöglich, auf den Dienst zuzugreifen.

DDoS

2. Gängige Typen
• Traffic-Angriff: Senden einer großen Anzahl von Paketen und Blockieren der Netzwerkbandbreite.
• Protokollangriffe: Ausnutzung von Schwachstellen im TCP/IP-Protokoll, um die Ressourcen der Serversitzung zu erschöpfen.
• Angriffe auf Anwendungsebene: Webserver lahmlegen, indem legitime Benutzeranfragen vorgetäuscht werden.

3. Typische Fälle
Der Dyn-DDoS-Angriff im Jahr 2016 nutzte das Mirai-Botnetz, um mehrere gängige Websites, darunter Twitter und Netflix, lahmzulegen und verdeutlichte damit die Sicherheitsrisiken von IoT-Geräten.

4. Bewältigungsstrategien
• Setzen Sie DDoS-Schutzdienste ein, um schädlichen Datenverkehr zu filtern.
• Verwenden Sie ein Content Delivery Network (CDN) zur Verteilung des Datenverkehrs.
• Konfigurieren Sie Load Balancer, um die Serververarbeitungskapazität zu erhöhen.
• Überwachen Sie den Netzwerkverkehr, um Anomalien rechtzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren.

Insiderbedrohungen

1. Definition der Insiderbedrohung

Insiderbedrohungen gehen von autorisierten Benutzern (z. B. Mitarbeitern, Auftragnehmern) innerhalb einer Organisation aus, die ihre Berechtigungen aufgrund böswilliger Absicht, Fahrlässigkeit oder Manipulation durch externe Angreifer missbrauchen können, was zu Datenlecks oder Systemschäden führt.

Insiderbedrohungen

2. Art der Bedrohung

• Böswillige Insider: Die absichtlich Daten stehlen oder Systeme kompromittieren, um Profit zu erzielen.

• Fahrlässige Mitarbeiter: Aufgrund mangelnden Sicherheitsbewusstseins führt Fehlbedienung zur Offenlegung von Sicherheitslücken.

• Gekaperte Konten: Angreifer erlangen durch Phishing oder den Diebstahl von Zugangsdaten die Kontrolle über interne Konten.

3. Gefahren

Insiderbedrohungen sind schwer zu erkennen und können herkömmliche Firewalls und Intrusion-Detection-Systeme umgehen. Im Jahr 2021 verlor ein bekanntes Technologieunternehmen Hunderte Millionen Dollar, weil ein Mitarbeiter Quellcode weitergegeben hatte.

4. Solide Verteidigungsmaßnahmen

• Implementieren Sie eine Zero-Trust-Architektur und überprüfen Sie alle Zugriffsanfragen.

• Überwachen Sie das Nutzerverhalten, um ungewöhnliche Vorgänge zu erkennen.

• Regelmäßige Sicherheitsschulungen zur Sensibilisierung der Mitarbeiter durchführen.

• Beschränken Sie den Zugriff auf sensible Daten, um das Risiko eines Datenlecks zu verringern.


Veröffentlichungsdatum: 26. Mai 2025