Erfahren Sie, warum ein professioneller Network Packet Broker (NPB) für zuverlässiges Netzwerkmonitoring und robuste Netzwerksicherheit unerlässlich ist. Beheben Sie Überlastungen, Sicherheitslücken, fehlende Tool-Ports und Compliance-Risiken mit zentralisierter NPB-Verkehrssteuerung.
Die kritischen Einschränkungen der reinen SPAN/TAP-Überwachung
Mit der Skalierung von Unternehmensrechenzentren auf Hochgeschwindigkeits-Fabrics mit 10G, 40G und 100G entstehen durch hybride Cloud-Workloads, virtuelle Overlay-Netzwerke und verschlüsselten Geschäftsdatenverkehr massive Sicherheitslücken für NetOps- und SecOps-Teams, die für Netzwerküberwachung und -sicherheit zuständig sind. Die meisten Unternehmen verlassen sich zunächst ausschließlich auf Switch-SPAN-Mirror-Ports und passive optische TAPs, um den Datenverkehr für IDS-, NPM-, APM-, SIEM- und forensische Analysetools zu erfassen. Diese fragmentierte Architektur führt jedoch zu unzuverlässiger und unvollständiger Überwachung, was das Sicherheitsrisiko und den Betriebsaufwand direkt erhöht.
SPAN-Ports beanspruchen wertvolle Hardware-Ressourcen des Switches, verwerfen Pakete bei maximaler Durchsatzrate, können die Tunnelkapselung von VXLAN/GRE/MPLS nicht verarbeiten und überfluten nachgelagerte Sicherheitstools mit redundanten Paketen. Die direkte Verkabelung von TAP zu den Tools führt zu unübersichtlichen und schwer zu verwaltenden physischen Verkabelungsstrukturen, schafft mehrere Single Points of Failure und verschwendet die begrenzten verfügbaren Ports teurer Überwachungsgeräte. Wenn Sicherheitstools ungefilterten Rohdatenverkehr empfangen, verschwenden sie CPU, Arbeitsspeicher und Speicherplatz durch die Verarbeitung irrelevanter Datenströme und übersehen dabei oft kritische Bedrohungsindikatoren inmitten der Datenflut.
Ein Network Packet Broker (NPB) behebt diese grundlegenden Überwachungslücken, indem er als zentrale, hardwarebeschleunigte Verkehrsorchestrierungs-Middlebox zwischen Erfassungsknoten (TAPs, SPAN-Ports, virtuelle Cloud-Taps) und allen nachgelagerten Netzwerküberwachungs- und Sicherheitstools fungiert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Netzwerk-Switches manipuliert der NPB ausschließlich den gespiegelten Out-of-Band-Verkehr gemäß benutzerdefinierter Richtlinien, ohne die produktiven Geschäftsdatenflüsse zu verändern. Er aggregiert, bereinigt, optimiert und verteilt präzise abgestimmte Paketströme an jedes Analysetool und schließt so Transparenzlücken bei gleichzeitig maximaler Ausnutzung der vorhandenen Hardwareinvestitionen.
Dieser technische Blog erläutert die dringenden geschäftlichen und sicherheitsrelevanten Gründe für den Einsatz eines Network Packet Brokers. Dabei werden anhand der offiziellen technischen Dokumentation von Mylinking die wichtigsten Probleme, die funktionalen Vorteile, die Bereitstellungsarchitekturen und die messbaren betrieblichen Verbesserungen für moderne Rechenzentrumsumgebungen erklärt.
Wichtigste Probleme ohne Netzwerkpaketbroker
Der Betrieb von Netzwerküberwachungs- und Netzwerksicherheits-Stacks ohne einen dedizierten Network Packet Broker führt zu sechs miteinander verbundenen, kostspieligen Betriebs- und Sicherheitsherausforderungen, die sich mit zunehmender Netzwerkbandbreite und -komplexität noch verstärken:
1. Fragmentierte, nicht skalierbare Topologie zur Erfassung des Datenverkehrs
Die direkte Verkabelung jedes Switch-SPAN und optischen TAP zu separaten Überwachungstools führt zu unübersichtlichen Kabelstrukturen. Jedes neue Serverrack, jeder Router oder jede Firewall erfordert zusätzliche Spiegelports und physische Glasfaserleitungen, wodurch die Anzahl potenzieller Fehlerquellen steigt und der Wartungsaufwand für die NOC-Teams zunimmt. Die Überbelegung von SPAN-Ports beeinträchtigt die Leistung der Produktionsswitches zusätzlich, wenn zu viele Spiegelsitzungen gleichzeitig ausgeführt werden.
2. Überwachungstool: Engpässe und unzureichende Auslastung
Appliances für Sicherheits- und Leistungsanalysen verfügen über eine feste Anzahl physischer Schnittstellen, die bei der Erfassung von Datenverkehr von nur ein oder zwei Quellen meist ungenutzt bleiben. Ohne Datenverkehrsaggregation müssen Unternehmen zusätzliche Überwachungshardware anschaffen, um den gespiegelten Datenverkehr mehrerer Quellen zu verarbeiten, was die Investitionskosten drastisch erhöht. Viele ältere Systeme bieten zudem nur langsame 1-Gbit/s-Kupferports und können daher den 10-Gbit/s-/40-Gbit/s-Glasfaser-Uplink-Verkehr moderner Core-Switches nicht nativ terminieren.
3. Unkontrollierte Überlastung des Datenverkehrs und redundante doppelte Pakete
Die Spiegelung von Datenpaketen über verschiedene Netzwerksegmente hinweg erzeugt identische Duplikate. Diese redundanten Datenströme überlasten IDS-, NDR- und Netzwerküberwachungstools und verbrauchen Rechenressourcen, ohne verwertbare Erkenntnisse über Bedrohungen oder die Leistung zu liefern. Bei Verkehrsspitzen verwerfen die überlasteten Tools Pakete mit hoher Priorität und verschleiern so Malware für laterale Bewegungen, Vorläufer von DDoS-Angriffen und kritische Anwendungsverzögerungen.
4. Gekapselte Verkehrslücken in Tunneln
Moderne virtualisierte Rechenzentren und Multi-Tenant-Cloud-Infrastrukturen nutzen Overlay-Tunneling-Protokolle wie VXLAN, GRE, GTP und MPLS zur Segmentierung von Workloads. Standardmäßige SPAN- und TAP-Feeds liefern vollständig gekapselte Pakete. Dennoch fehlt den meisten eigenständigen Überwachungstools die Hardwarebeschleunigung, um die äußeren Tunnel-Header zu entfernen. Dadurch bleibt der Ost-West-Verkehr zwischen Servern für Sicherheitsteams völlig unsichtbar. Dies führt zu gravierenden Verstößen gegen die Zero-Trust-Richtlinien, da die Teams nicht alle internen Netzwerkflüsse vollständig überprüfen können.
5. Compliance-Risiko durch ungefilterte sensible Nutzdaten
Der ungefilterte, gespiegelte Datenverkehr enthält ungeschwärzte personenbezogene Daten (PII), Zahlungskartendaten und geschützte Gesundheitsdaten (PHI). Das Senden unverarbeiteter, vollständiger Datenmengen an externe Analyse- oder interne Netzwerküberwachungstools verstößt gegen die Datenschutzbestimmungen PCI-DSS, HIPAA, DSGVO und SOX und setzt Unternehmen Bußgeldern und Haftungsansprüchen wegen Datenschutzverletzungen aus.
6. Fehlende standardisierte netzwerkübergreifende Zeitmessung für forensische Zwecke
Ohne eine zentrale Hardware-Zeitstempelung bei der Erfassung weisen Paketprotokolle von unterschiedlichen Switches, Routern und Sicherheitstools inkonsistente Systemzeitstempel auf. Bei Sicherheitsvorfällen oder Netzwerkausfällen können Analysten die Verkehrsereignisse im gesamten Netzwerk nicht präzise korrelieren, was die mittlere Reaktionszeit (MTTR) sowohl für Netzwerkstörungen als auch für die Reaktion auf Cyberangriffe drastisch verlängert.
Kern-Bereitstellungsszenarien, die einen Netzwerk-Paketbroker erfordern
Organisationen müssen einen Network Packet Broker einsetzen, wenn ihre Netzwerküberwachungs- und Netzwerksicherheitsstrategie in eines der in Mylinkings technischem Leitfaden beschriebenen gängigen Unternehmensszenarien fällt:
1. Einheitliche Datenverkehrserfassung aus mehreren Quellen: Teams müssen den gespiegelten Datenverkehr von Dutzenden verteilten Switches, Firewalls, Routern, Serverfarmen und Remote-Site-Gateways erfassen, verfügen aber nicht über eine zentrale Aggregationsplattform zur Konsolidierung aller Datenströme. Mehrere unabhängige TAP-Implementierungen führen zu redundanten Fehlerquellen und erhöhen die Komplexität der Verwaltung.
2. Parallele Datenübermittlung an mehrere Tools: Dieselben erfassten Netzwerkflüsse müssen gleichzeitig an verschiedene Sicherheits- und Überwachungstools übermittelt werden, darunter IDS-Bedrohungserkennung, NPM-Leistungsüberwachung, APM-Anwendungsdiagnose und Compliance-Audit-Plattformen. Die direkte SPAN-Replikation verschwendet die begrenzten Spiegelports der Switches.
3. Kompatibilität mit älteren Low-Speed-Tools: Das Kernrechenzentrum wurde auf 10G/40G/100G-Uplinks aufgerüstet, jedoch unterstützen die vorhandenen Sicherheitsüberwachungsgeräte nur 1G-Kupferschnittstellen und können High-Speed-Glasfaserverkehr nicht nativ ohne Zwischenkonvertierung und Traffic Shaping verarbeiten.
4. Überwachung virtualisierter/Cloud-basierter Netzwerke: Die Umgebung nutzt VXLAN-, MPLS- oder GTP-Overlay-Netzwerke und erfordert ein automatisiertes Entfernen der Tunnel-Header, um den gekapselten internen Datenverkehr auf seitliche Bedrohungsbewegungen zu untersuchen.
5. Datenerfassung in regulierten Branchen: Finanz-, Gesundheits- und Regierungsnetzwerke müssen sensible Nutzdaten anonymisieren, bevor sie den Datenverkehr an Netzwerküberwachungsplattformen weiterleiten, um die obligatorischen Datenschutzbestimmungen einzuhalten.
6. Forensische Analyse des Datenverkehrs im großen Stil: Sicherheitsteams benötigen präzise Nanosekunden-Zeitstempel für alle erfassten Pakete, um Angriffsketten zu rekonstruieren und Ereignisprotokolle aus mehreren Netzwerksegmenten während der Untersuchung von Sicherheitsvorfällen abzugleichen.
Wie ein Netzwerk-Paketbroker die Effizienz von Netzwerküberwachungstools optimiert
Ein Netzwerkpaketbroker transformiert die Arbeitsabläufe der Netzwerküberwachung grundlegend, indem er verschwenderische Datenverarbeitung eliminiert und die Lebensdauer vorhandener Analysehardware durch sechs zentrale Optimierungsmechanismen verlängert:
1. Multi-Source-Traffic-Aggregation
Das NPB konsolidiert Dutzende einzelner SPAN- und TAP-Datenströme zu einheitlichen, gefilterten Datenströmen und maximiert so die Auslastung jedes physischen Ports der nachgelagerten Überwachungstools. Anstatt dass eine einzelne Erfassungsquelle eine gesamte Geräteschnittstelle belegt, nutzt der aggregierte Multi-Link-Datenverkehr die verfügbare Bandbreitenkapazität voll aus, wodurch der Bedarf an kostspieligen zusätzlichen Tools entfällt.
2. Sitzungsbasierter Lastausgleich
Für den Hochgeschwindigkeits-Kernverkehr (10G/40G/100G) verteilt der NPB die Datenströme gleichmäßig auf Cluster von Überwachungsgeräten mit niedrigerer Geschwindigkeit mithilfe von L2-L7-Session-basierten Hash-Algorithmen. Dadurch wird verhindert, dass einzelne Tools an ihre Durchsatzgrenzen stoßen und während der Spitzenzeiten wichtige Pakete verwerfen. Gleichzeitig können Unternehmen ihre bestehende 1G/10G-Überwachungshardware auch nach Kernnetzwerk-Upgrades weiter nutzen. Der NPB fungiert zudem als nativer Medienkonverter und verbindet Glasfaser-Erfassungsverbindungen mit reinen Kupferschnittstellen der Überwachungstools – ohne separate Transceiver-Hardware.
3. Richtlinienbasiertes Paket-Slicing
Die meisten Anwendungsfälle der Netzwerküberwachung benötigen lediglich L2-L4-Header-Metadaten für Bandbreiten- und Latenzanalysen, ohne dass die vollständige Erfassung der Anwendungsnutzdaten erforderlich ist. Der NPB teilt Rohpakete gemäß der Überwachungsrichtlinie in konfigurierbare Längen (64–1518 Byte) auf, verwirft unnötige Nutzdaten und reduziert so den Downstream-Bandbreiten- und Speicherverbrauch um bis zu 90 %. Die vollständige Paketerfassung bleibt ausschließlich für risikoreichen Internet-Rand- und DMZ-Verkehr konfiguriert, der eine eingehende forensische Untersuchung erfordert.
4. Automatisierte Paketdeduplizierung
Hardwarebeschleunigte Deduplizierung eliminiert redundante, identische Pakete aus überlappenden Spiegelsegmenten und reduziert so das gesamte an Netzwerküberwachungstools gesendete Datenvolumen um 40–60 %. Dank weniger zu verarbeitender redundanter Datenströme liefern NPM- und APM-Plattformen präzisere und sauberere Leistungskennzahlen und verringern Fehlalarme durch doppelten Datenverkehr.
5. Gezielte Datenverkehrsfilterung
Administratoren erstellen detaillierte Filterregeln basierend auf Ethernet-Typ, VLAN-Tags, IP-7-Tupeln, TCP-Flags und benutzerdefinierten 128-Byte-Paket-Offset-Feldern. Der NPB leitet nur den für das jeweilige Überwachungstool relevanten Datenverkehr weiter – beispielsweise werden nur die Datenströme von Geschäftsanwendungen an APM-Systeme geleitet und irrelevanter Broadcast- oder Hintergrund-IoT-Datenverkehr verworfen. Dadurch wird die Verarbeitungslast der Geräte zur Leistungsanalyse reduziert.
6. Zentralisierte Zeitstempelung & Flussdatenexport
Die integrierte Hardware-Zeitstempelung im Nanosekundenbereich, synchronisiert mit NTP-Servern des Unternehmens, standardisiert die Timing-Metadaten aller erfassten Pakete und ermöglicht so eine präzise Korrelation des Netzwerkverkehrs über verschiedene Systeme hinweg zur Fehlerbehebung. Der NPB generiert außerdem standardisierte NetFlow/IPFIX-Flow-Datensätze für Dashboards zur Kapazitätsplanung, wodurch die Verarbeitung der Flow-Generierung auf ressourcenbeschränkten Überwachungstools entfällt.
Wie stärkt ein Netzwerk-Paketbroker die durchgängige Netzwerksicherheit?
Neben den Leistungssteigerungen bei der Netzwerküberwachung bildet ein Network Packet Broker die grundlegende Transparenzschicht für eine umfassende Netzwerksicherheitsverteidigung und behebt kritische Schwachstellen, die Unternehmensnetzwerke anfällig für Datenlecks und die seitliche Verbreitung von Malware machen:
1. Tunnel-Header-Stripping für die gekapselte Bedrohungsanalyse
Die Hardware-basierte Dekapselung entfernt die äußeren Tunnel-Header von VXLAN, GRE, ERSPAN, MPLS und GTP, bevor die inneren Paketdaten an IDS/NDR-Sicherheitstools weitergeleitet werden. Dadurch wird versteckter Ost-West-Angriffsverkehr in virtuellen Multi-Tenant-Netzwerken aufgedeckt und die Anforderungen der Zero-Trust-Architektur zur Überprüfung jedes internen Server-zu-Server-Datenverkehrs erfüllt. Benutzerdefinierte Header-Entfernungsregeln unterstützen zudem proprietäre Spezialprotokolle ohne Firmware-Aktualisierung.
2. Hardwarebeschleunigte SSL-Entschlüsselung
Über 95 % des modernen Unternehmens-Internetverkehrs laufen über TLS-Verschlüsselung, die Angreifer ausnutzen, um Ransomware, Datenexfiltration und Command-and-Control-Kommunikation zu verschleiern. Der NPB lagert die ressourcenintensive SSL/TLS-Entschlüsselung auf dedizierte Hardware-Pipelines aus, entschlüsselt HTTPS-Nutzdaten mit Leitungsgeschwindigkeit und leitet den Klartextverkehr an Tools zur Bedrohungserkennung weiter. Dadurch werden CPU-Engpässe auf teuren Sicherheitsgeräten vermieden und Sicherheitslücken im verschlüsselten Datenverkehr beseitigt.
3. Richtliniengesteuerte Maskierung sensibler Daten
Die integrierte Datenmaskierungsfunktion überschreibt personenbezogene Daten (PII), Kreditkartennummern und geschützte Gesundheitsdaten in den Datenpaketen, bevor der Datenverkehr an Netzwerküberwachungs- und Sicherheitsanalyseplattformen weitergeleitet wird. Diese hardwarebasierte Desensibilisierung macht separate Geräte zur Datenbereinigung überflüssig und erfüllt globale Datenschutzbestimmungen. Dadurch werden Haftungsrisiken bei Datenschutzverletzungen für regulierte Branchen minimiert.
4. Intelligente Datenverkehrsreplikation für mehrschichtige Sicherheitsarchitekturen
Das NPB repliziert gefilterte, risikoreiche Datenströme parallel an verschiedene Sicherheitstools: vollständige Internet-Grenzdatenströme an Intrusion-Detection-Systeme, Zahlungs-VLAN-Datenverkehr an DLP-Compliance-Plattformen und VPN-Datenströme von Remote-Benutzern an Tools zur Verhaltensanalyse von Bedrohungen. Jede Sicherheits-Appliance empfängt nur den für sie relevanten Datenverkehr, wodurch die Genauigkeit der Bedrohungserkennung maximiert und gleichzeitig unnötiges Datenrauschen reduziert wird.
5. Identifizierung des Anwendungsschichtprotokolls
Integrierte DPI-Engines identifizieren hunderte von Unternehmensanwendungsprotokollen (HTTP, DNS, MySQL, BitTorrent, Cloud-SaaS-Dienste) und generieren Layer-7-Traffic-Metadaten für SecOps-Teams. Diese Anwendungsinformationen ermöglichen die frühzeitige Erkennung von Schatten-IT-Dateiübertragungen, unautorisierter Peer-to-Peer-Kommunikation und Malware-Angriffen auf Anwendungsebene, die mit rein signaturbasierten Sicherheitstools nicht erkannt werden.
Kernfunktionen von NPB, die Lücken in der Netzwerktransparenz schließen
Alle Mylinking Network Packet Broker-Modelle der Enterprise-Klasse integrieren diese hardwarebeschleunigten Kernfunktionen, um die Arbeitsabläufe für Netzwerküberwachung und Netzwerksicherheit zu vereinheitlichen:
1. Verkehrsaggregation, Multiport-Replikation und sitzungsbasierter Lastausgleich
2. Flexible Paketfilterung der Schichten 2 bis 7 und benutzerdefinierter 128-Byte-Offset-Abgleich
3. Tunnel-Dekapsulierung (VXLAN/GRE/MPLS/GTP/ERSPAN) und VLAN-Tag-Manipulation
4. Paketdeduplizierung, richtlinienbasiertes Slicing und Maskierung sensibler Daten
5. Hardware-Zeitstempelung mit Nanosekundenpräzision, synchronisiert mit NTP
6. Hardwarebasierte SSL/TLS-Entschlüsselung zur Verbesserung der Sichtbarkeit verschlüsselter Bedrohungen
7. Generierung von NetFlow V9/IPFIX-Flow-Datensätzen für Kapazitätsanalysen
8. Port-Breakout und Einzelfaserübertragung für kostengünstige Abzweigverlegung
9. Doppelt redundante, im laufenden Betrieb austauschbare Netzteile für zuverlässige Rechenzentrumsleistung rund um die Uhr.
10. Einheitliche Verwaltung mehrerer Zugriffsarten: CLI-Konsole, HTTP-Weboberfläche, SNMP-, SYSLOG- und RADIUS-Authentifizierung
Parallelarchitektur: Netzwerk ohne NPB vs. Netzwerk mit Mylinking NPB
Architektur 1: Netzwerk ohne Netzwerkpaketbroker
Wie im Referenztopologiediagramm von Mylinking dargestellt, erzeugt die direkte SPAN/TAP-zu-Tool-Verkabelung eine unorganisierte, isolierte Sichtbarkeitsstruktur:
○Separate Glasfaserleitungen verbinden jeden Switch und Firewall-Mirror-Port mit individuellen IDS-, NPM-, APM- und Compliance-Tools.
○Massives Duplikatpaketaufkommen durch überlappende Spiegelsegmente überlastet Sicherheitsgeräte.
○Der gekapselte VXLAN/GRE-Tunnelverkehr bleibt von nachgelagerten Tools ununtersucht.
○Aufgrund der begrenzten Anzahl an Werkzeuganschlüssen ist der Kauf zusätzlicher Überwachungshardware für die Erfassung mehrerer Quellen erforderlich.
○Ungeschwärzte sensible Nutzlastdaten bergen ein Risiko hinsichtlich der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften
○Inkonsistente Paketzeitstempel verzögern die Reaktion auf Vorfälle und die Fehlerbehebung.
Architektur 2: Netzwerkoptimiert mit Mylinking Network Packet Broker
Die zentrale NPB-Implementierung konsolidiert alle Workflows zur Verkehrserfassung in einem einzigen Transparenz-Hub:
○Alle physischen TAP-, Switch-SPAN- und virtuellen Cloud-Capture-Feeds werden direkt an die Hochgeschwindigkeits-Eingangsports des NPB angeschlossen.
○Das NPB führt Aggregation, Deduplizierung, Filterung, Entkapselung und Datenmaskierung über Hardware-Pipelines durch.
○Saubere, toolspezifische Datenströme werden per Lastausgleich an alle Netzwerküberwachungs- und Netzwerksicherheitsgeräte verteilt.
○Tunnel-Header werden entfernt, SSL-Datenverkehr entschlüsselt und sensible Daten vor dem Ausgang maskiert.
○Für eine einheitliche forensische Analyse werden allen Paketen standardisierte Zeitstempel im Nanosekundenbereich hinzugefügt.
○Port-Breakout und Einzelfaserunterstützung reduzieren die gesamten Investitionskosten für die Glasfaserverkabelung.
Konkreter geschäftlicher ROI durch den Einsatz eines Netzwerk-Paketbrokers
1. Verlängerung des Lebenszyklus bestehender Überwachungstools: Lastverteilung, Slicing und Aggregation eliminieren den unmittelbaren Bedarf an Hardware-Upgrades für veraltete, langsame Sicherheitsgeräte und reduzieren den Kapitalaufwand um 30–50 %.
2. Reduzierung der mittleren Reparaturzeit von Sicherheitsvorfällen: Vollständige Transparenz des Tunnel-/verschlüsselten Datenverkehrs und standardisierte Zeitstempelkorrelation verkürzen die Untersuchungszeit von Bedrohungen für SecOps-Teams um mehr als die Hälfte.
3. Geringerer Speicher- und Bandbreitenaufwand: Deduplizierung und Paket-Slicing reduzieren das gesamte an Überwachungsplattformen gesendete Datenverkehrsvolumen und senken so die Kosten für Cloud-Archivierung und Datenübertragung zwischen Rechenzentren.
4. Minimierung des Risikos der Nichteinhaltung gesetzlicher Vorschriften: Die native Datenmaskierung macht Hardware von Drittanbietern zur Datenbereinigung überflüssig und gewährleistet, dass die Arbeitsabläufe zur Erfassung des Datenverkehrs den Vorgaben von PCI-DSS, HIPAA und DSGVO entsprechen.
5. Reduzierung des Platzbedarfs in Rechenzentren und der Verkabelungskosten: Die zentrale Aggregation eliminiert Dutzende redundanter Glasfaserleitungen und zusätzlicher Visualisierungsgeräte und verringert so den Aufwand für die physische Infrastruktur.
6. Eliminierung von Leistungseinbußen bei Produktions-Switches: Die konsolidierte Spiegelungserfassung über NPB reduziert die SPAN-Port-Auslastung auf Core-Switches und verhindert so Paketverluste im Zusammenhang mit Spiegelungssitzungen beim produktiven Geschäftsverkehr.
Schaffen Sie vollständige Transparenz mit Mylinking Network Packet Broker
Moderne Netzwerküberwachungs- und Netzwerksicherheitsprogramme können ohne einen dedizierten Netzwerkpaketbroker als zentrale Orchestrierungsschicht keine zuverlässige Bedrohungserkennung oder Leistungsoptimierung gewährleisten. SPAN- und passive TAP-basierte Bereitstellungen führen zu kostspieliger Überlastung des Datenverkehrs, unüberprüften, gekapselten Schwachstellen, unzureichenden Tool-Ports, Compliance-Schwachstellen und fragmentierten Datenverkehrstopologien, die die Effizienz von Netzwerkbetrieb (NetOps) und Sicherheitsbetrieb (SecOps) beeinträchtigen.
Die Enterprise-Hardware von Mylinking für Netzwerkpaketbroker löst alle zentralen Probleme der Netzwerktransparenz durch vollständig hardwarebeschleunigte Funktionen zur Datenverarbeitung: Aggregation, Deduplizierung, Filterung, Tunnelentkapselung, SSL-Entschlüsselung, Paket-Slicing und Compliance-orientierte Datenmaskierung. Durch die Zentralisierung der gesamten Datenerfassung und -vorverarbeitung in einem einzigen kompakten Rackmount-Gerät erhalten Unternehmen vollständige End-to-End-Netzwerktransparenz über Nord-Süd-Internetverbindungen und Ost-West-Verkehr in virtuellen Netzwerken hinweg. So maximieren sie den ROI ihrer Investitionen in bestehende Überwachungs- und Sicherheitstools und stärken gleichzeitig ihre Cybersicherheit.
Für vollständigeNetzwerk-PaketbrokerFür eine Lösungsberatung besuchen Sie die offizielle Ressourcenseite von Mylinking:https://www.mylinking.com/network-packet-broker/
Veröffentlichungsdatum: 06.08.2026

